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Die Lebensarbeitszeit wird immer länger. Für Unternehmen und Arbeitnehmer bringt ein fließender Übergang in die Rente Vorteile. Wie Sie trotz Wegfall der staatlichen Förderung vorsorgen können.

Das Thema Altersteilzeit gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Sie dient dem fließenden Übergang von der Vollbeschäftigung in die Rente und soll 

  1. den Arbeitnehmer nicht plötzlich aus dem Arbeitsleben entlassen
  2. durch einen vorgezogenen Teil-Ruhestand neue Arbeitsplätze für jüngere Arbeitssuchende schaffen.

Es gibt jedoch drei Möglichkeiten, früher das Berufsleben hinter sich zu lassen:

  • den Vorruhestand
  • die Altersteilzeit
  • das Lebensarbeitszeitkonto

Je nach gewählter Form des früheren Rentenbeginns vereinbaren Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine entsprechende Regelung. Wer sich früher, also vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Renteneintrittsalter, aus dem Berufsleben verabschieden möchte, sollte einiges beachten. 

Für die Altersteilzeit gibt es zwei unterschiedliche Varianten

  • Teilzeitmodell
  • Blockmodel - das auch am häufigsten praktiziert wird

Bei beiden Varianten erhält der Arbeitnehmer über die gesamte vereinbarte Zeit sein halbes Gehalt plus eine Aufstockung durch den Arbeitgeber. Diese beträgt mindestens 20 % des Regelarbeitsentgelts. Ein weiterer Vorteil: Die Rentenversicherungsbeiträge werden vom Arbeitgeber während der Altersteilzeit weiter bezahlt – in der Regel für 80 % des Regelarbeitsentgelts. Die Aufstockungsbeträge sind grundsätzlich sozialversicherungs- und steuerfrei, werden allerdings bei der Steuererklärung für die Ermittlung des Steuersatzes berücksichtigt. Das heißt ganz praktisch: Es kann dazu kommen, dass sich der Steuersatz erhöht und das Finanzamt Nachzahlungen einfordert. Nähere Auskünfte hierzu erhalten Sie bei Ihrem Finanzamt. 

Beschreibung Altersteilzeit - Blockmodell - Kautionsversicherung

Hier arbeitet der Arbeitnehmer während der aktiven Arbeitsphase seine volle, nach dem Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitszeit, verzichtet aber während dieser Zeit auf einen Teil seines Gehaltes. Das so angesparte Wertguthaben wird ihm dann in der Freistellungsphase(hier ist der Arbeitnehmer von der Arbeit vollständig freigestellt) in monatlichen Teilbeträgen vom Arbeitgeber ausgezahlt. Für dieses Modell verlangt der Gesetzgeber laut Sozialgesetzbuch eine Absicherung der Wertguthaben. 
Derzeit gibt es drei Absicherungsmöglichkeiten

  1. Fondslösung
  2. Bankbürgschaft
  3. Kautionsversicherung

Bei der Fondslösung wird das angesparte Wertguthaben des einzelnen Mitarbeiters monatlich in einen Fonds eingezahlt und je nach Fonds an den entsprechenden Arbeitnehmer abgetreten/verpfändet, so dass der in Altersteilzeit befindliche Arbeitnehmer im Insolvenzfall des Arbeitgebers Zugriff auf das ihm zustehende Wertguthaben hat. Zu bedenken ist hierbei jedoch, dass dem Arbeitgeber durch die Einzahlungen in den Fonds ein Liquiditätsnachteil entsteht. 

Erfolgt die Absicherung durch eine Bankbürgschaft, verbürgt sich die Bank des Arbeitgebers für die Auszahlung der Wertguthaben im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers. Die Bankbürgschaft wird in voller Höhe auf das Kreditvolumen eines Unternehmens angerechnet und blockiert möglicherweise Kreditlinien, die für Investitionen benötigt werden. Darüber hinaus verlangen Kreditinstitute häufig die volle Absicherung der Kreditlinien. 

Bei der Absicherung der Wertguthaben durch eine Kautionsversicherung erhält jeder in Altersteilzeit befindliche Mitarbeiter eine Bürgschaftsurkunde über den höchstmöglichen Betrag, auf den er in der Arbeitsphase verzichtet hat. Damit kann er im Insolvenzfall des Arbeitgebers seinen Anspruch geltend machen und die Bürgschaft in Anspruch nehmen. Hier profitiert der Arbeitgeber von einem erheblichen Liquiditätsvorteil von bis zu 80%, da bei diesem genannten Modell lediglich eine zusätzliche Sicherheitsleistung (je nach Bonität rund 20%) zu hinterlegen ist.

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